Mikronährstoffe im Sport

Mikronährstoffe ist ein Überbegriff, der noch in verschiedene Gruppen aufgeteilt werden kann.

Mikronährstoffe lassen sich aufteilen in folgende Kategorien:

 

  • Mineralstoffe/Elektrolyte

  • Vitamine

  • Sekundäre Pflanzenstoffe

Funktion von Mikronährstoffen

 

Mineralstoffe/Elektrolyte

 

Mineralstoffe bzw. Elektrolyte sind im Körper an zahlreichen Stoffwechsel-Prozessen beteiligt. Sie sind für die Aufnahme von Kohlenhydraten und Aminosäuren verantwortlich und sie aktivieren diverse Enzyme sowie Hormone.Mineralstoffe beeinflussen zudem die Reizübertragung (Weiterleitung von elektrischen Impulsen), sie regulieren den Flüssigkeitshaushalt und Blutdruck genauso wie die Herz- und Muskelfunktionen und weitere wichtige Körperprozesse.

Wichtige Mineralstoffe sind beispielsweise: Zink, Magnesium, Natrium, Kalium, Selen, Jod, Eisen und Calcium. 

 

Vitamine

 

Vitamine erfüllen verschiedenste Aufgaben im Körper, allerdings stellen sie keine Bauelemente für Gewebe oder Organe dar. Vielmehr dienen Vitamine im Körper zur Ausübung und Aufrechterhaltung physiologischer Funktionen.  

Vitamine liefern keine Energie. Sie werden in fettlöslich und wasserlösliche Vitamine eingeteilt. 

 

Sekundäre Pflanzenstoffe

 

Zur Regulierung von oxidativem Stress eignen sich zudem Antioxidantien wie zum Beispiel Flavonoide und Anthocyane. Diese sind als sekundäre Pflanzenstoffe in einigen Frucht- und Gemüse-Arten wie Blaubeeren, Roter Beete, Sauerkirschen und Himbeeren besonders reichhaltig enthalten.

Antioxidantien unterstützen außerdem die Gewebereparatur und sie reduzieren die entsprechenden Symptome und Schäden im Muskel und Muskelgewebe. 

Weitere Pluspunkte: Antioxidantien besitzen eine gefäßschützende Wirkung und können verschiedene Immunzelltypen aktivieren. Aus diesem Grund wird vermutet, dass sie die Immunabwehr unterstützen und gleichzeitig auch entzündungshemmend wirken.

 

Größerer Bedarf an Mikronährstoffen bei hoher Belastung

 

Setzt man seinen Körper intensiven körperlichen Belastungen aus, so steigert das verschiedene Stoffwechsel-Vorgänge wie zum Beispiel die Schweißbildung. Bei diesem Vorgang verlierst du zum einen viel Flüssigkeit, was bei hoher Belastung im Training und im Wettkampf bis zu 2-3 Liter pro Stunde bedeuten kann.

Über den produzierten Schweiß scheidet der Körper auch vermehrt die unterschiedlichsten Mineralstoffe aus. Beim Verlust von 1 Liter Schweiß gibt dein Körper unter anderem zirka 700 bis 1.500mg Natrium, 200 bis 480mg Kalium, 20 bis 40mg Calcium und 4 bis 20mg Magnesium ab.

 

Negative Effekte für Sportler bei einer Unterversorgung

 

Nach einem intensiven Training hast du also einen entsprechenden erhöhten Bedarf an Mineralien, den du natürlich ausgleichen solltest. Ein hoher Verlust an Mineralstoffen kann sonst zu einem Leistungsabfall, einer reduzierten Muskeldurchblutung genauso wie zu einem Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen und zu einer Eindickung deines Blutes führen.

Während einer intensiven körperlichen Betätigung bilden sich durch die vermehrte Zellatmung zusätzlich eine erhöhte Anzahl an freien Radikalen — dabei spricht man von oxidativem Stress.

Diese freien Radikale können beispielsweise zur Schädigung oder Beeinträchtigung von Gewebe und Muskeln führen, sie können Entzündungen hervorrufen und zusätzlich Muskelschäden und Muskelkater hervorrufen.

 

Gezielte individuelle Nahrungsergänzung

 

Freie Radikale sind aber auch Treiber und ein Grund, warum Anpassungsprozesse auf zellulärer Ebene als Reaktion auf ein Ausdauertraining stattfinden. Was natürlich wichtig für die Leistungs-Entwicklung ist. 

Man sollte in diesem Zusammenhang beachten, dass die Basisernährung stimmt. Mikronährstoffe sollten gezielt und individuell ergänzt werden. Vor allem bei höheren Dosierungen sollte auch eine Laboranalyse erfolgen.

Somit können die erwähnten Anpassungsprozesse ungehindert ablaufen – und der Körper ist perfekt mit den entsprechenden Mikronährstoffen versorgt.

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